Selbständig, wie viel Steuern? Die drei wichtigsten Steuern!

von | Letzte Aktualisierung

Werbung

Wir empfehlen sorgfältig ausgewählte Produkte. Bei einem qualifizierten Kauf über unsere Links erhalten wir eine kleine Provision von unseren Partnern, wie z. B. Amazon. Dies verursacht keine zusätzlichen Kosten für dich, ermöglicht es aber, unsere Arbeit zu unterstützen. Alle mit einem * markierten Links sind Affiliate-Links (Werbung).

Die Reise in die Selbstständigkeit bringt viele Herausforderungen mit sich. Eine dieser Herausforderungen sind die Steuern. Was muss gezahlt werden? Und wann? Die gute Nachricht ist: Es gibt klare Antworten auf diese Fragen. Hier ist eine kleine Einführung.

Einkommensteuer: Ein Muss für alle

Zunächst einmal: Die Einkommensteuer ist allgegenwärtig. Sie ist für alle, die in Deutschland Einkommen generieren, relevant. Viele kennen den Begriff „Lohnsteuer“ aus ihren Gehaltsabrechnungen, doch tatsächlich ist die Lohnsteuer nur ein spezieller Fall der Einkommensteuer. Dasselbe gilt für die Kapitalertragsteuer. Das Endergebnis ist dasselbe: Es handelt sich um eine Form der Einkommensteuer.

Für Selbstständige ist hier der Punkt: Es ist notwendig, den eigenen Gewinn zu ermitteln und darauf Einkommensteuer zu zahlen. Dabei wird nicht nur der Gewinn aus der Selbstständigkeit, sondern das gesamte Einkommen eines Jahres berücksichtigt – beispielsweise auch Einkünfte aus einem Anstellungsverhältnis oder Vermietungen.

Eine erfreuliche Nachricht ist der steuerliche Grundfreibetrag. Aktuell liegen die ersten 10.347 € des zu versteuernden Einkommens steuerfrei. Liegt das gesamte Einkommen eines Jahres darunter, fällt keine Einkommensteuer an. Aber Achtung: Eine Einkommensteuererklärung muss trotzdem eingereicht werden! Ein praktischer Lohnrechner kann dabei helfen, schnell und effizient die eigenen Abgaben zu bestimmen.

Gewerbesteuer: Nicht für jeden

Nicht jeder Selbstständige zahlt Gewerbesteuer. Es kommt darauf an, ob die Tätigkeit als freiberuflich oder gewerblich eingestuft wird. Freiberufler können hier aufatmen, denn für sie fällt keine Gewerbesteuer an. Bei Gewerbetreibenden hingegen greift ein Freibetrag von etwa 24.500 € – erst darüber hinaus wird die Gewerbesteuer fällig.

Ein häufiges Missverständnis ist, dass Gewerbetreibende grundsätzlich mehr Steuern zahlen. Tatsächlich können Gewerbetreibende die Gewerbesteuer in der Einkommensteuererklärung anrechnen. Somit gleicht sich der Steuerunterschied im Endeffekt wieder aus.

Umsatzsteuer: Immer im Blick

Die Umsatzsteuer – oft als Mehrwertsteuer bezeichnet – ist ein zentraler Bestandteil des deutschen Steuersystems. Sie wird auf den Umsatz, nicht auf den Gewinn, eines Unternehmens berechnet. Für Selbstständige bedeutet das: Sie müssen die Umsatzsteuer auf ihren Rechnungen ausweisen und regelmäßig an das Finanzamt abführen. Hierbei dürfen jedoch die Vorsteuern, also die Umsatzsteuerbeträge, die bereits an Dienstleister oder Lieferanten gezahlt wurden, abgezogen werden.

Abhängig vom Vorjahr kann die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich, quartalsweise oder jährlich erfolgen. Es gibt jedoch eine Erleichterung: die Kleinunternehmerregelung. Dieser Paragraph im Umsatzsteuergesetz ermöglicht es bestimmten Unternehmen, auf die Umsatzsteuer zu verzichten.

Steuern für Selbstständige : Welche Steuern zahlen Selbstständige? Steuererklärung Selbstständige

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Fazit

Ob Einkommensteuer, Gewerbesteuer oder Umsatzsteuer: Für Selbstständige ist es unerlässlich, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit den eigenen Steuerpflichten schützt vor bösen Überraschungen und sichert den finanziellen Erfolg des Unternehmens. Es lohnt sich also, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen oder sich gegebenenfalls Unterstützung durch Experten zu holen.

Häufige Fragen und Antworten

Wie viel Steuern zahlt man als Selbstständiger?

In Deutschland müssen Selbstständige verschiedene Steuern zahlen. Die Einkommensteuer basiert auf dem Gewinn und hat einen progressiven Tarif, wobei ein Grundfreibetrag ein steuerfreies Einkommen bis zu einem gewissen Betrag gewährt. Bei der Umsatzsteuer (19% oder 7% für bestimmte Dienstleistungen) gibt es eine Kleinunternehmerregelung, die bei geringen Umsätzen die Umsatzsteuerpflicht entfallen lässt. Zusätzlich kann die Gewerbesteuer anfallen, wenn der Gewerbeertrag einen Freibetrag überschreitet, wobei deren Höhe je nach Gemeinde variiert. Es ist ratsam, sich von einem Steuerberater beraten zu lassen, um die genauen Steuerbelastungen zu ermitteln.

Wie viel Abzüge habe ich als Selbständiger?

Als Selbstständiger in Deutschland haben Sie diverse Abzüge zu berücksichtigen. Zunächst ziehen Sie Betriebsausgaben und Werbungskosten von Ihren Einnahmen ab, um den steuerpflichtigen Gewinn zu ermitteln. Dazu gehören etwa Büromieten, Fahrtkosten, Anschaffungen für den Betrieb und Abschreibungen. Ab einem bestimmten Gewinn wird Gewerbesteuer fällig, die ebenfalls als Betriebsausgabe abzugsfähig ist. Selbstständige müssen zudem in der Regel ihre Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge selbst tragen, welche ebenfalls den Gewinn mindern. Es ist wichtig, alle Ausgaben korrekt zu dokumentieren und regelmäßig den steuerlichen Rat eines Experten einzuholen, um sicherzustellen, dass alle möglichen Abzüge berücksichtigt werden.

Unsere Wordpress Hosting Empfehlung

Alfahosting
Werbung


Das könnte dich auch interessieren: