Unterschied Webhosting und WordPress Hosting: Was ist zu beachten?

von Johannes | Letzte Aktualisierung

WordPress ist mit einem Marktanteil von etwa 65 % das meistgenutzte Content-Management-System der Welt. Seine Beliebtheit verdankt das CMS seiner einfachen Bedienung und seiner großen Flexibilität. Es erlaubt selbst Laien einen eigenen Blog in wenigen Schritten online zu stellen.

Dabei bietet Automattic, das Unternehmen, welches hinter WordPress steht, ein Komplettpaket inklusive Webhosting an. Doch lohnt sich WordPress-Hosting? Oder ist es besser, einen anderen Hosting-Provider zu wählen? In diesem Beitrag erfährst du die Vor- und Nachteile beider Varianten.

Was ist WordPress-Hosting?

Um WordPress als CMS nutzen zu können, stehen dir zwei Möglichkeiten offen.

Wenn du dich für das WordPress Hosting entscheidest, musst du dich nicht um einen eigenen Provider kümmern. Deine Website wird direkt auf einem Server von Automattic gehostet. Das Unternehmen übernimmt dann auch die komplette Serveradministration, sodass die Hardware immer optimal auf das CMS konfiguriert ist. Du als Anwender kümmerst dich nur um deine Website.

Wie funktioniert das WordPress-Hosting?

Auf der Startseite von WordPress.com klickst du auf den Button „Website erstellen“. Du gelangst dann zu einem Formular, in dem du deine E-Mail-Adresse, deinen Nutzernamen und dein Passwort eingibst. Klicke auf „Konto erstellen“.

Nachdem du deine E-Mail-Adresse bestätigt hast, gibst du deiner Website über ein entsprechendes Formular einen Namen, bestimmst ein Thema und vergibst den Domain-Namen. Zum Abschluss wählst du noch deinen Tarif.

Beim WordPress-Hosting hast du die Wahl zwischen einem kostenlosen und vier kostenpflichtigen (Persönlich, Premium, Business und E-Commerce) Lizenzpaketen, deren Preise zwischen 4 und 45 Euro im Monat liegen.

Eine kostenlose Website ist über WordPress.com also möglich, jedoch sind die Features sehr eingeschränkt und für einen professionellen Internetauftritt nicht zu empfehlen. Du erhältst bei diesem Modell keine eigene Domain, hast einen minimalen Speicherplatz von 1 GB und bekommst Werbung von WordPress auf das Frontend deiner Internetpräsentation geschaltet.

Für einen professionellen Internetauftritt wirst du an den Tarifen Business oder E-Commerce nicht vorbeikommen, denn hier kannst du Plugins installieren und so die Funktionalität deiner Website deutlich erweitern. Außerdem erhältst du SEO-Tools und kannst regelmäßige Backups deiner Seite erstellen.

Das WordPress-Repository bietet über 50.000 Plugins und ca. 10.000 Themes. Nutzt du das WordPress-Hosting kannst du auch nur auf diese zugreifen. Plugins von externen Entwicklern sind hier nicht integrierbar. Solltest du also spezielle Software-Anforderungen haben, dann führt dein Weg über WordPress.org.

WordPress Hoster: Worauf achten? Unsere Hosting Empfehlungen & Erfahrungen (Deutsch) #9

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

WordPress über einen externen Provider hosten

Über WordPress.org kannst du dir das CMS herunterladen und auf einem Server deiner Wahl installieren. Der Download ist komplett kostenlos. Die App unterliegt einer GLP-Lizenz, was bedeutet, dass du sie frei verändern kannst.

Darüber hinaus hast du bei dieser Variante die Möglichkeit, deine Hosting-Kosten flexibler zu gestalten. Wobei WordPress.com schon sehr preiswertes Webhosting und günstige Domains anbietet. Im ersten Jahr ist die Domain kostenlos und danach zahlst du beispielsweise 18 Euro im Jahr für eine .com-Domain. Da müssen anderen Anbieter erst einmal herankommen.

Doch auch wenn du deine Kosten durch einen externen Provider höher ausfallen sollten, bekommst du im Gegenzug mehr Freiheit beim Webdesign. Du kannst Themes und Plugins externer Entwickler oder auch eigene Programme in deine Website integrieren. Außerdem hast du Zugriff auf den Serverumgebung deines Providers und kannst diese nach deinen Bedürfnissen konfigurieren.

Fazit

WordPress Hosting eignet sich besonders für Anwender, die wenig Ansprüche an die Softwareumgebung stellen und mit den Themes und Plugins des WordPress-Repositorys auskommen. Das trifft auf die meisten Blogs und Webshops zu.

Wer allerdings komplexere Webprojekte plant, der sollte WordPress lieber über ein normales Webhosting laufen lassen.

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