Dein Einstieg in die digitale Web-Welt mit WordPress

von | Letzte Aktualisierung

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Für all diejenigen, die WordPress nicht kennen: Es handelt sich um ein sogenanntes Content-Management-System (CMS). Mit einem CMS kann man Inhalte im Internet veröffentlichen, ganz ohne Programmierkenntnisse. Während es andere CMS wie Drupal oder Joomla gibt, zeichnet sich WordPress durch seine Benutzerfreundlichkeit und seine einfache Ein-Klick-Installation aus.

Warum WordPress?

1. Einfachheit und Popularität: Der Hauptgrund für die Beliebtheit von WordPress ist seine Einfachheit. Man muss kein Technikguru sein, um eine Website mit WordPress zu erstellen.

2. Erweiterbarkeit mit Plugins: Ein großer Vorteil von WordPress sind die zahlreichen Plugins, mit denen man die Funktionen seiner Website erweitern kann. Egal, ob du ein Kontaktformular, einen Online-Shop oder spezielle SEO-Tools hinzufügen möchtest, für fast alles gibt es ein Plugin.

3. Flexibilität: Die Möglichkeit, direkt in den Quellcode einzutauchen, bietet ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit. Dies unterscheidet WordPress von vielen Baukastensystemen.

4. Skalierbarkeit: Ob Blog, Unternehmenswebsite oder Online-Shop, mit WordPress kannst du klein anfangen und groß werden. Die Skalierbarkeit macht es zur ersten Wahl für viele Unternehmen.

5. Große Community: Probleme? Fragen? Mit der riesigen WordPress-Community gibt es fast immer jemanden, der helfen kann oder bereits eine Lösung für dein spezifisches Problem gefunden hat.

Aber Vorsicht! Es gibt auch Nachteile:

1. Sicherheitslücken: Wegen seiner Beliebtheit ist WordPress oft Ziel von Hackerangriffen. Regelmäßige Updates und sorgfältige Sicherheitsmaßnahmen sind daher unerlässlich.

2. Zu viele Plugins: Zwar erweitern Plugins die Funktionalität, können aber auch zu Problemen führen, wenn sie inkompatibel sind oder die Website verlangsamen.

3. Nicht immer die beste Wahl: Für reinen Online-Handel gibt es spezialisierte Systeme, wie Shopify, die besser geeignet sein könnten.

Wo fange ich an?

Ein zentrales Element, bevor du mit WordPress startest, ist das Hosting. Hosting ist, vereinfacht gesagt, der Ort, an dem deine Website im Internet „wohnt“. Dabei spielt der Hosting-Anbieter eine entscheidende Rolle.

Denke bei der Auswahl deines Hostings an folgende Punkte:

  • Server & Domain: Für deine WordPress-Seite benötigst du sowohl einen Server (zum Speichern deiner Website-Daten) als auch einen Domainnamen (die Webadresse, unter der deine Seite erreichbar ist).
  • Unterschiedliche Preismodelle: Während einige Anbieter günstiger sind, bieten teurere oft besseren Kundensupport. Dies kann langfristig Gold wert sein, insbesondere wenn du auf technische Probleme stößt.
  • Installationsfreundlichkeit: Einige Anbieter ermöglichen es, WordPress mit einem Klick zu installieren – ein enormer Vorteil.
  • SSL-Zertifikat: In der heutigen Zeit ist ein SSL-Zertifikat (welches deine Seite als sicher kennzeichnet) unerlässlich. Viele Hosting-Anbieter bieten dieses bereits kostenlos an.
WordPress Website erstellen - Die Basics in 10 Minuten

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Tipps für den Einstieg

1. Themes und Design: Eines der ersten Dinge, die du nach der Installation tun solltest, ist das Auswählen eines Themes. Dies bestimmt das Aussehen und das Gefühl deiner Website. Es gibt Tausende von kostenlosen und kostenpflichtigen Themes, aus denen du wählen kannst, abhängig von deinem Geschmack und deinen Bedürfnissen.

2. SEO-Optimierung: Damit deine Website von Suchmaschinen gefunden wird, ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) von entscheidender Bedeutung. Glücklicherweise gibt es zahlreiche SEO-Plugins für WordPress, wie Yoast SEO oder All in One SEO Pack, die dir bei dieser Aufgabe helfen können.

3. Backups: Es ist von zentraler Bedeutung, regelmäßige Backups deiner Website zu erstellen. Dies stellt sicher, dass du bei einem unerwarteten Problem (z. B. einem Hackerangriff) schnell wieder online gehen kannst.

4. Mobile Optimierung: Heutzutage nutzen immer mehr Menschen mobile Geräte für den Internetzugang. Daher ist es wichtig, dass deine Website auch auf Smartphones und Tablets gut aussieht und funktioniert.

Fazit

WordPress ist ein mächtiges Tool, das sowohl für Einsteiger als auch für Profis geeignet ist. Seine Vorteile liegen in seiner Flexibilität, Erweiterbarkeit und großen Community. Es ist jedoch wichtig, sich mit den Grundlagen des Hostings vertraut zu machen und immer auf dem neuesten Stand in Bezug auf Sicherheit und Updates zu bleiben. Falls Du Dich damit nicht beschäftigen möchtest, kannst Du Dir bei einem externen Dienstleister eine Website erstellen lassen. Das kostet zwar, aber spart definitiv Zeit.

Egal, ob du Blogger, Unternehmer oder einfach nur ein Technik-Enthusiast bist, mit WordPress hast du die Freiheit und die Werkzeuge, um deinen digitalen Fußabdruck im Web zu hinterlassen.

Der Start mit WordPress kann anfangs vielleicht einschüchternd wirken, aber mit der Zeit und etwas Übung wirst du feststellen, dass es eines der flexibelsten und leistungsstärksten Tools für die Webentwicklung ist. Es bietet eine Plattform, auf der du deine Ideen, Produkte oder Dienstleistungen der Welt präsentieren kannst, ohne dabei an technische Grenzen zu stoßen.

Es ist empfehlenswert, ständig zu lernen und sich weiterzubilden, sei es durch das Lesen von Blogs, den Besuch von Workshops oder das Stöbern in WordPress-Foren. Die WordPress-Community ist groß und unterstützend, und du wirst nie allein sein, wenn du Hilfe oder Anleitung benötigst.

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