Permalinks in WordPress – ein wichtiger SEO-Baustein

von | Letzte Aktualisierung

Zur Vermarktung deiner WordPress-Website ist es essenziell, dass du einige Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) beachtest. Der Onlinemarkt ist hart umkämpft und die Konkurrenz schläft nicht. Wichtige SEO-Bausteine sind eindeutige, sprechende Permalinks. Doch was sind Permalinks? Und wie können sie Einfluss auf das Suchmaschinenranking nehmen? Im Folgenden findest du Antworten auf diese Fragen.

Was ist ein Permalink?

Der Begriff Permalink setzt sich aus den englischen Worten „permanent“ und „Hyperlink“ zusammen. Es handelt sich hierbei um eine URL, über die ein Webinhalt – etwa ein Blogbeitrag oder eine Webseite – dauerhaft abgerufen werden kann. Wenn du über WordPress eine Seite oder einen Beitrag veröffentlichst, ordnet das CMS diesem Inhalt einen eindeutigen Permalink zu. Die Struktur dieser Links kannst du selbst bestimmen und damit dein Suchmaschinenranking verbessern. Falls Du die Site und Home-URL deiner WordPress Webseite ändern möchtest, auf Lightweb-Media.de findest Du eine ausführliche Anleitung zum Thema „WordPress URL ändern„.

Wo können Permalinks eingestellt werden?

Um die Struktur der Permalinks in WordPress zu verändern, logge dich in das Backend deiner Website ein. Im Dashboard klickst du im Seitenmenü auf Einstellungen -> Permalinks. Auf der nun geöffneten Seite siehst du verschiedene Optionen, wie deine Permalinks erstellt und angezeigt werden sollen. Standardmäßig stehen dir folgende Optionen zur Verfügung:

Einfach

Direkt nach der Installation von WordPress werden die Permalinks in dieser einfachen Struktur erstellt:

https://www.beispielseite.de/?p=N

Das p steht dabei als Parameter für eine Seite. Unter anderen wären aber auch folgende Variablen möglich:

  • cat für Kategorie
  • author für den Autor
  • year für das Jahr
  • day für Tag
  • name für den Namen des Posts

Das N im obigen Beispiel steht für die jeweilige ID, unter der die Seite oder der Post in der Datenbank hinterlegt ist. In der Praxis könnte die URL beispielsweise so aussehen:

https://www.beispielseite.de/?name=356

Man nennt diese Darstellungsform auch Plain-Permalinks.

Tag und Name

Mit dieser Einstellung werden die Permalinks durch das Datum der Veröffentlichung und den Namen des Posts definiert. Die Struktur sieht dann zum Beispiel so aus:

https://www.beispielseite.de/2022/01/01/beispielpost/

Monat und Name

Anders als bei der Einstellung nach Tag und Name wird hier nur der jeweilige Monat angezeigt, in dem ein Beitrag veröffentlicht wurde:

https://www.beispielseite.de/2022/01/beispielpost/

Numerisch

Bei der numerischen Struktur wird die jeweilige ID des Beitrags, wie sie in der Datenbanktabelle wp_post hinterlegt ist, angezeigt:

https://www.beispielseite.de/archiv/123/

Beitragsname

Auch die alleinige Darstellung des Beitragsnamens in der URL ist möglich:

https://www.beispielseite.de/beispielpost/

Individuelle Struktur

Zusätzlich zu den oben genannten Optionen kannst du die Struktur deiner Permalinks auch selbst zusammenstellen. Hierfür stehen dir verschiedene Tags zur Verfügung, die du individuell anordnen kannst.

Zeitliche Strukturen kannst du mit folgenden Tags erstellen:

  • %year% – Jahr
  • %monthnum% – Monat
  • %day% – Tag
  • %hour% – Stunde
  • %minute% – Minute
  • %second% – Sekunde

Außerdem sind Strukturen über die Tags…

  • %post_id% – für die jeweilige Beitrags-ID z.B. 123,
  • %postname% – für den Beitragsnamen,
  • %category% – für die Kategorie und
  • %author% – für den Autor des Beitrags

…möglich. Doch welche Permalink-Struktur ist für die SEO besonders geeignet?

Permalinks und SEO

Wir haben gesehen, dass Plain-Permalinks in WordPress voreingestellt sind. Es ist dringend davon abzuraten diese Struktur zu nutzen, denn Suchmaschinen bevorzugen sogenannte sprechende oder Pretty-Permalinks. Hierbei handelt es sich um URLs, die bereits Informationen über den Beitrag selbst vermitteln. Diese können zum Beispiel der Beitragstitel, das Datum der Veröffentlichung oder Autor des Posts sein.

Pretty-Permalinks sind nicht nur für das Suchmaschinenranking von Vorteil. Auch für die Besucher deiner Website vereinfachen eindeutige und lesbare Links das Suchen bzw. Finden bestimmter Beiträgen oder Themen auf deiner Website. Darüber hinaus solltest du die Möglichkeit nutzen, das Hauptkeyword deines Posts direkt in der URL zu verankern. Auch das bringt dir einen Bonus im Suchmaschinenranking.

WordPress Permalinks ändern und Struktur bearbeiten | Tutorial

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Die optimale Permalink-Struktur

Welche Struktur für deine Website die geeignete ist, hängt von vielen Faktoren ab. Eine pauschale Antwort ist hier nicht möglich. Betreibst du beispielsweise einen News-Blog, auf dem du Beiträge zu aktuellen Ereignissen postest, bietet sich die Struktur „Tag und Name“ an. Bei Themenblogs hingegen erscheint eine Strukturierung nach Kategorie und Beitragstitel meist sinnvoller. Einen Onlineshop könntest du nach Produktkategorie und Produktnamen sortieren. In jedem Fall solltest du Pretty-Permalinks verwenden.

Permalink-Struktur verändern

In der Regel legst du die Struktur deiner Permalinks direkt nach der Installation von WordPress fest. Solltest du später Anpassungen vornehmen wollen, ist das jederzeit möglich. Gehe dazu wie folgt vor:

  • Erstelle ein Backup der Website.
  • Gehe auf Einstellungen -> Permalinks und wähle deine Linkstruktur.
  • Klicke auf „Änderungen speichern“.
  • Passe deine internen Verlinkungen an.
  • Sollten deine Plugins oder Themes auf bestimmte URLs zugreifen, passe diese auch hier an, wenn nötig.
  • Überprüfe deine Verlinkungen.

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