Interne Verlinkung optimieren

von | Letzte Aktualisierung

Interne Verlinkungen besitzen größte Relevanz für Deine Suchmaschinenoptimierung. War Dir das bisher bewusst oder fristeten entsprechende Verknüpfungen – wie bei so vielen deutschen Unternehmen – auch in Deiner SEO eher ein Schattendasein? Wenn ja, ist es höchste Zeit, zu handeln!

Denn interne Links können die Sichtbarkeit Deiner Webpräsenz im Google Ranking sogar auf verschiedenen Ebenen und letztendlich erheblich beeinflussen. Was Du über interne Verlinkungen wissen musst sowie zentral wichtige Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Verwendung dieser in Deiner Suchmaschinenoptimierung, liest Du im Folgenden.

Was ist die interne Verlinkung überhaupt?

Ganz einfach ausgedrückt, sind interne Links Verknüpfungen zwischen Pages innerhalb einer Website. Sie bestehen aus Linkquellen mit Ankertexten und Linkzielen. Im Ankertext wird das Linkziel idealerweise umfassend, aber knackig und mit den wichtigsten Keywords beschrieben. Als SEO-Disziplin umfasst der interne Linkaufbau sämtliche Maßnahmen, welche durch die strategische Ausrichtung von Verknüpfungen einzelner Pages einer Webpräsenz Beitrag zur Verbesserung des Google Rankings leisten.


Welche Vorteile bietet die interne Verlinkung?

Dass externe Links und entsprechendes Offpage Linkbuilding der SEO einen enormen Push verschaffen können, ist heute den meisten Verantwortlichen in Unternehmen bewusst bzw. wird in entsprechenden Strategien der Suchmaschinenoptimierung mehr oder weniger angenommen. Interne Verlinkungen sieht man jedoch vielerorts immer noch eher als Bonus oder sogar als unbedeutend an.

Vielleicht ist das auch in Deinem Betrieb der Fall. Dann solltest Du Dir unbedingt bewusst machen, dass interne Links Google als Orientierungshilfe dienen und dem Suchmaschinenprimus dabei helfen, Deine Website besser sowie schneller einschätzen zu können. Dementsprechend wird sie nicht nur tendenziell höher gerankt, sondern auch öfter auf Neuigkeiten gecrawlt, womit abermals Ranking-Vorteile entstehen. Achtung: Dafür müssen interne Links unbedingt „dofollow“ bzw. dürfen niemals mit dem Attribut „Nofollow“ ausgestattet sein.

Weiterhin unterstützen gute interne Verlinkungen auch Deine Besucher, sich auf Deinen Seiten zurechtzufinden. Daraus resultiert bestenfalls eine erhebliche Steigerung der User-Experience, welche wiederum positiv von Google registriert wird.

Nicht zu vergessen ist dabei, dass Du sämtliche Erfordernisse, die Du für eine zweckdienliche Strategie der internen Verlinkung annehmen musst, selbst in der Hand hast. Das ist bei Offpage SEO bzw. Backlinks keineswegs der Fall. Interne Verlinkungen und deren Effekte sind also sehr gut steuerbar. Außerdem kannst Du entsprechende Maßnahmen relativ schnell und kostengünstig umsetzen.


Linkjuice – und was es damit auf sich hat?

Wie externe Links reichen auch interne Verlinkungen sogenannten Linkjuice weiter. Der Ausdruck „Linkjuice“ ist – vereinfacht ausgedrückt – eine Beschreibung der Autorität und des Vertrauens, die Google einer Seite auf der Basis verschiedener Faktoren zuweist. Dieser Wert kann sich letztendlich sehr positiv auf das Ranking auswirken. Im Kontext des internen Linkaufbaus ist es möglich sowie höchst angebracht, den Juice strategisch klug zu verteilen – und damit bestimmte Pages, die vielleicht besonders wichtig für das eigene Business sind, im Ranking zu pushen.


5 wirklich hilfreiche Tipps & Tricks für die interne Verlinkung

Dass interne Links nicht zu vernachlässigen sind, sollte bis hier deutlich geworden sein. Kommen wir nun zu konkreten Tipps & Tricks für den internen Linkaufbau.

Immer mit dem Mainkeyword verlinken

Ankertexte bzw. Linktexte sollten stets mit dem primären Keyword der Zielseite ausgestattet sein. Somit wissen sowohl Google als auch Deine Besucher optimalerweise sofort Bescheid, was sie beim Linkziel erwartet. Das fördert die direkte Bewertung und die User-Experience.

Thematisch passende Verlinkungen setzen

Willkürlich gesetzte Links helfen weder Google noch Deinen Besuchern bei der Orientierung. Sie stiften eher Verwirrung und haben entsprechend negative Effekte in der suchmaschinenseitigen Deutung von Inhalten sowie der User-Experience zufolge. Du solltest daher stets thematisch passende Seiten verknüpfen.

Nicht mit einem Keyword auf verschiedene Seiten oder mit verschiedenen Keywords auf eine Seite verlinkten

Um erneut sowohl Deinen Besuchern als auch Google möglichst klarzumachen, worum es auf intern verlinkten Seiten und schließlich auch auf Deiner gesamten Webpräsenz geht, sollten die einzelnen Pages ihre ganz eigenen Keywords in den Ankertexten interner Links bekommen.

Defekte Verlinkungen ausschließen

Sogenannte Broken Links gilt es unbedingt zu vermeiden. Diese führen Google und Deine Besucher zu Seiten, die es nicht mehr gibt oder die beschädigt und damit unbrauchbar sind. Beides ist sehr schlecht für die Suchmaschinenbewertung und die User-Experience. Broken Links können leider immer mal vorkommen. Für solche Fälle sollte – um die Negativwirkung zumindest in Grenzen zu halten – unbedingt eine automatisierte Weiterleitung zu einer Fehlerseite geschaltet sein.

Kurze Wege zum Ziel: Weiterleitungsketten & -schleifen vermeiden

Wie im vorherigen Abschnitt bereits angesprochen, können Weiterleitungen sehr nützlich sein. Diese sollten jedoch niemals mehrfach hintereinander vorkommen. Generell gilt es möglichst kurze Wege zum Linkziel anzustreben. Das Website-Konstrukt wird dadurch nicht zuletzt schneller. Besucher erhalten eine bessere Experience und Google kann schneller crawlen.


Interne Verlinkung – ein oftmals unterschätzter SEO-Ranking-Faktor!

Die interne Verlinkung in der Suchmaschinenoptimierung zu vernachlässigen, ist faktisch ein schwerwiegender Fehler! Denn interner Links bieten Google wie auch Besuchern wertvolle Orientierungshilfen und können demzufolge direkt oder über die User-Experience starken Einfluss auf das Ranking haben. Es besteht die Möglichkeit, entsprechende Prozesse mittels Ankertexten, Keywords, der Verteilung von Linkjuice und weiterer Faktoren zielgenau zu steuern. Wenn Du wirklich sämtliche Potenziale interner Verknüpfungen nutzen möchtest, sprich uns von Beyond Media als langjährig erfolgreiche SEO-Agentur gerne direkt und ganz unverbindlich an.


Spiros Bompis

Dieser Gastbeitrag wurde von Spiros Bompis, SEO Manager bei Beyond Media, verfasst. Die Beyond Media GmbH mit Sitz im Großraum Stuttgart und Heilbronn sind wahre Experten in den Bereichen SEA, SEO und Webentwicklung. Die SEO Agentur bietet Online Marketing aus einer Hand seit 2004.

Webseite: www.beyond-media.de
Xing: https://www.xing.com/profile/Spiros_Bompis/

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