Warum sich Social Media auch für Handwerker lohnen kann

von | Letzte Aktualisierung

Die sozialen Medien sind aus unserem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Facebook, Instagram oder YouTube erlauben es, auch über weitere Entfernungen Kontakt zu halten und Freundschaften zu pflegen. Doch nicht nur im privaten Bereich haben Social-Media-Plattformen an Bedeutung gewonnen.

Auch als Marketing-Instrument können sie verschiedenen Geschäftsmodellen zum Erfolg verhelfen. Doch lohnt sich Marketing über Social-Media-Kanäle auch für Ihren Handwerksbetrieb? Im folgenden Beitrag erfahren Sie, wie Sie die sozialen Medien vorteilhaft für Ihr Unternehmen nutzen können.

Wie Social-Media-Marketing funktioniert

Beim Social-Media-Marketing werden Inhalte auf einer oder mehrerer Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram oder Snapchat erstellt. Das Ziel dabei ist, Aufmerksamkeit und Interesse für die Dienstleistung oder das Unternehmen zu wecken. Die Inhalte sollten einzigartig und hochwertig gestaltet und auf die jeweilige Anforderung der Plattform zugeschnitten sein. So macht für einen YouTube-Kanal vor allem eine Videoproduktion Sinn. Bei Twitter werden eher Kurznachrichten geteilt. Durch die steigenden Nutzerzahlen auf den Plattformen hat sich das Social-Media-Marketing inzwischen fest in vielen Unternehmen etabliert.

Vorteile des Social-Media-Marketings

Im Kontrast zu den klassischen Marketing-Instrumenten wie Werbeanzeigen, Werbespots oder Newsletter-Kampagnen lassen sich für Social-Media-Marketing vier wesentliche Vorteile erkennen:

  • Große Reichweite: Laut dem Börsenbericht von Facebook für das 4. Quartal 2021 nutzten die Plattform in diesem Zeitraum ca. 1,9 Mrd. Menschen täglich. Daraus ergibt sich eine große Zielgruppe für jede Marketing-Kampagne.
  • Bessere Konversionsrate: Durch Marketing über die Sozialen Medien erreichen Sie genau die Menschen, die Sie erreichen wollen. Ihre Follower sind ja schon an Ihren Produkten oder Dienstleistungen interessiert. Die Kundengewinnung wird damit effektiver.
  • Bessere Pflege der Kundenbeziehung: Sie stehen mit den Followern Ihres Kanals in direktem Kontakt und können mit ihnen interagieren. Das macht die Kundenbindung deutlich effektiver als bei klassischer Werbung.
  • Beobachtung der Konkurrenz: Nicht zuletzt ermöglichen die Social-Media-Aktivitäten Ihrer Konkurrenten auch einen Einblick in deren Arbeit. Unter Umständen können Sie von ihnen lernen und sich für eigene Geschäftsideen inspirieren lassen.

Social-Media für Handwerksbetriebe

Neben der eigenen Website, die Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen vorstellt, bietet Ihnen eine Marketingstrategie über einen Social-Media-Kanal die Möglichkeit, langfristig Follower und damit auch potenzielle Kunden zu gewinnen. Grundsätzlich ist das für jedes Handwerk möglich und sinnvoll. Doch welche Plattform ist für Ihr Unternehmen die richtige? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Vielmehr hängt es von der konkreten Strategie und dem Ziel ab, welches Sie erreichen wollen. Um eine entsprechende Strategie zu erstellen, folgen sie sechs konkreten Schritten.

Starte durch mit Social Media im Handwerk | Teil 1

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

1. Ziel definieren

Zunächst sollten Sie sich darüber Gedanken machen, was Sie mit Ihren Social-Media-Aktivitäten erreichen möchten. Wollen Sie Kunden gewinnen und auch exotische Produkte wie Trapezbleche online verkaufen? Oder Ihre Marke bekannter machen? Wollen Sie Kooperationspartner finden? Formulieren Sie Ihr Ziel in einem oder mehreren Sätzen. Ohne ein klar formuliertes Ziel werden Sie den Erfolg Ihres Marketings nicht evaluieren können.

2. Zielgruppe definieren

Wenn Sie Ihr Ziel definiert haben, sollten Sie Ihre Zielgruppe recherchieren. Hierfür ist es vor allem von Bedeutung, ob Ihre Kunden Unternehmen (B2B) oder Endverbraucher (B2C) sind. Beide Gruppen haben unterschiedliche Bedürfnisse und stellen andere Anforderungen an Sie.

3. Wahl der Plattform

Neben der Zielgruppe sind auch die eigenen Ressourcen bestimmend für die Wahl der Plattform. Für einen YouTube-Kanal sollten Sie Equipment zur Videoproduktion zur Verfügung haben. Für Facebook- oder Instagram-Storys sind hochwertige Fotos unerlässlich. Für das B2B-Geschäft können auch Plattformen wie LinkedIn oder Xing für Sie von Bedeutung sein. Schauen Sie sich Ihre und die Möglichkeiten der Plattformen genau an, bevor Sie Ihre Wahl treffen und überprüfen Sie, ob Sie Ihre Zielgruppe damit effektiv erreichen können.

4. Erstellung des Contents

Ihr Content sollte einzigartig sein und Ihren Followern einen echten Mehrwert bieten. Beispielsweise könnten Sie einen Videoblog einrichten, bei dem Sie sich und Ihre Mitarbeiter bei der Arbeit begleiten. Darüber hinaus ist ein Blick hinter die Kulissen, eine Vorstellung des Teams oder der Produktionsstätte eine gute Möglichkeit, eine persönliche Kundenbindung aufzubauen.

5. Erstellung eines Zeitplans

Nicht nur Ihre Follower mögen es, wenn Sie regelmäßig interessanten Content zu festen Zeiten bekommen. Auch die Algorithmen der Plattformen bewerten Kanäle besser, die regelmäßig frische Inhalte veröffentlichen. Sie sollten sich also einen festen Zeitplan erstellen, den Sie konsequent einhalten.

6. Evaluation des Erfolgs

Analysieren Sie den Erfolg Ihrer Marketing-Kampagne. Dafür stehen ihnen verschiedene interne Analyse- und Statistik-Tools der Plattformen zur Verfügung. Wichtige Kennzahlen, um Ihre Errungenschaften einschätzen zu können, sind unter anderen die Anzahl der

  • Follower,
  • Beitragsaufrufe,
  • Shares,
  • Reposts oder
  • Likes.

Fazit

Auch für Handwerksbetriebe ist das Social-Media-Marketing durchaus interessant. Welche Plattform für welchen Betrieb die richtige ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein wichtiger Anhaltspunkt ist aber, dass auf den Branchenführern Facebook, Instagram und YouTube der Großteil der angepeilten Zielgruppe erreicht werden kann, weshalb diese für den Anfang eine gute Wahl sind.

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