Wie gut sind kostenlose Backlinks wirklich?

von | Letzte Aktualisierung

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Die schönsten und besten Inhalte und Produkte im Internet können untergehen, wenn die Suchmaschinenoptimierung nicht clever angegangen wird. Viele Unternehmer und Website-Betreiber wollen sich gerne darauf verlassen, dass gute Inhalte auch automatisch zu einem guten Suchmaschinenranking führen.

Sie sind daher auch nicht bereit, für Backlinks zu zahlen. Das ist natürlich völlig in Ordnung. Allerdings beginnt dann oft die Suche nach sogenannten kostenlosen Backlinks. Diese sind leider oftmals ziemlich wertlos – oder alles andere als frei von Kosten.

Kosten richtig verstehen

Bei Kosten denken viele Menschen vorwiegend an Geld. Somit ist ein kostenloser Backlink für sie immer dann kreiert worden, wenn dafür nicht bezahlt wurde. Allerdings fallen diese ja nicht vom Himmel. Meist wurde dafür ein Projekt gestartet, ein Gastbeitrag geschrieben oder ein Interview geführt. Das macht diese Backlinks nicht weniger wertvoll – aber es macht sie mal nicht kostenlos.
Kostenlose Backlinks gibt es eigentlich nicht. Denn es musste vorab immer Zeit oder Aufwand investiert werden. Die Links sind den Aufwand in vielen Fällen absolut wert. Wann immer sich eine Option für Backlinks ohne Zeit- oder Geldinvestition bietet, sollte allerdings aufgehorcht werden.

Verzeichnisse und Blogkommentare

Die zwei einfachsten Möglichkeiten, an Backlinks zu gelangen, sind öffentliche Verzeichnisse und Blogkommentare. Und gerade weil es so einfach ist, ist der Wert der Links oft minimal. Kommentare in Masse zu hinterlassen, hilft der eigenen Domain Authority nicht wirklich und wirkt regelmäßig belästigend. Sie sollten wirklich nur dann geschrieben werden, wenn sie einen Mehrwert haben – mit dem Ziel der Branchenvernetzung.

Öffentliche Verzeichnisse sollten genutzt werden, um auffindbar zu sein. Doch einige Websites haben keinerlei Qualitätsprüfung und das wirkt sich auch darauf aus, wie wertvoll die Backlinks sind. Typisch ist auch, dass plötzlich doch eine Zahlung erwartet wird. Am ehesten lohnen sich viel genutzte Verzeichnisse, die spezifisch für eine Branche oder Region sind. Aber aus diesen Links eigene Domain Authority aufzubauen, ist keine gute Idee.

Kostenlose Backlinks: Mit dieser Strategie als Affiliate die besten Links aufbauen! #24

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Kontakte innerhalb der Branche

Als kostenlos kann ebenfalls etwas gelten, was es schon gibt. Wer Kontakte hat, die Backlinks kreieren können, nutzt diese also einfach. Das ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits stimmt es, dass nicht noch einmal Geld oder viel Zeit investiert werden muss. Ein Autohändler lässt sich von Werkstätten, Tankstellen oder Schrotthändlern verlinken – das passt thematisch und ist im Handumdrehen erledigt.

Die Kehrseite ist aber, dass es meistens ein Geben und Nehmen ist. Somit erwarten die Kontakte, dass sie ebenfalls einen Link erhalten. Das kann problematisch werden. Zum einen, wenn die Websites nicht hochwertig sind oder gar falsche Informationen beinhalten – auf keinen Fall sollte man Kunden an unseriöse Anbieter und Dienstleister weiterleiten. Zum anderen hilft man unter Umständen der Konkurrenz.

Brancheninterner Linktausch ist oft etwas sehr Persönliches und es kann immer sein, dass es zu Zerwürfnissen kommt. Oder aber eine vermeintlich simple Website wird später ausgebaut – und plötzlich kämpft man um dieselben Schlüsselwörter.

Gastbeiträge und Interviews

Eine ziemlich sichere und nachhaltige Option für den Backlinkaufbau sind Interviews und Gastbeiträge. Sie kreieren Kontakte zu den Medien, bringen Reichweite, lassen sich weiter nutzen (z. B. in einem Newsletter) und sie bieten nun mal Backlinkoptionen der besonderen Art. Aber Wunder sind nicht zu erwarten.

Das Aufbauen von Domain Authority durch Gastbeiträge und Interviews kann immer nur eine Ergänzung zur restlichen SEO-Strategie sein. Meist gibt es solche Möglichkeiten nur alle paar Wochen oder gar Monate. Dann muss wiederum Zeit investiert werden. Als Basis für eine Backlink-Strategie bietet sich das für Unternehmen größtenteils nicht an.

Die Unternehmer selbst sollten diese Option aber auch nicht unterschätzen. Namentlich in Artikeln und Beiträgen genannt zu werden, stärkt auch das eigene Profil. Das kann der Unternehmenswebsite helfen und gleichzeitig die Positionierung als Branchenexperte ermöglichen – das führt mit der Zeit wiederum zu mehr Angeboten für Interviews. Nur kostenlos ist das Ganze natürlich nicht.

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